Almwirtschaft als immaterielles Kulturerbe: Anerkennung und Gewinn für den Landkreis Traunstein
Die Aufnahme der Almwirtschaft in das Bayerische Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes ist eine bedeutende Auszeichnung für den Landkreis Traunstein und seine Kulturlandschaft. Landrat Andreas Danzer, gleichzeitig erster Vorsitzender des Verbands der Forstberechtigten, betont: „Unsere Almbauern prägen und erhalten diese einzigartige Landschaft seit Generationen. Die Aufnahme in das Kulturerbe-Verzeichnis ist eine verdiente Anerkennung dieser Leistung und ein starkes Signal für den ländlichen Raum.“
Der Anstoß für die Bewerbung wurde bereits vor einigen Jahren gegeben. Seither haben zahlreiche Beteiligte – von den Praktikern vor Ort bis hin zu den Verantwortlichen im Verband und im Landratsamt – intensiv an der Vorbereitung und Ausarbeitung mitgewirkt. „Unser Ziel war und ist es, die gewachsene Tradition zu bewahren und gleichzeitig Raum für Weiterentwicklung zu lassen“, erklärt Maria Stöberl, Geschäftsführerin des Verbands der Forstberechtigten. Gemeinsam mit Dr. Birgit Löffler, Sachgebietsleiterin Kultur und Heimatpflege im Landratsamt Traunstein, hat sie die Almwirtschaft umfassend dokumentiert und die Bewerbung fachlich vorbereitet. „Die Almwirtschaft vereint auf besondere Weise Ökologie, Ökonomie und kulturelle Tradition“, so Dr. Birgit Löffler.
Die vom Freistaat Bayern verliehene Auszeichnung ist symbolischer Natur und würdigt den Wert regionaler Kulturschätze.
Bildunterschrift:
Die Arbeit der Almbauern hat die Fotografin Manuela Federl in ihrer Fotoreportage „Einfach Alm. Wenn der Tag sich selbst genügt“ festgehalten, noch bis 24. April 2026 zu sehen in der Ausstellung KUNST IM AMT im Landratsamt Traunstein.