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Herzlich willkommen im Landkreis Traunstein
 
Landkreis Traunstein

Jugendgerichtshilfe - Wir begleiten

Jugendgerichtshilfe - Was ist das?

 

Die Jugendgerichtshilfe berät und unterstützt Jugendliche und Heranwachsende, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Die Hilfe erstreckt sich auf das gesamte Strafverfahren. Dabei hat die Jugendgerichtshilfe die Rolle des Vermittlers. Zum einen hat sie die Aufgaben den Jugendlichen / Heranwachsenden die Gesetze und Folgen einer Straftat näher zu bringen, zum anderen dem Jugendrichter die Lebenswelt und Situation des einzelnen Jugendlichen/ Heranwachsenden zu vermitteln, damit dieser auch die erzieherisch gebotene Maßnahme treffen kann.


Beratend stehen wir im Rahmen unserer Tätigkeit natürlich auch den Eltern, Lehrern und anderen Interessierten zur Verfügung.


Ansprechpartner:

Michaela Dworschak-Augenschein

Zi.-Nr. 1.2 (Katharinenstr. 2)

Tel. 0861/58-599

Nicole Straßer

Zi.-Nr. 0.2 (Katharinenstr. 2)

Tel. 0861/58-201

Michaela Traud
Zi-Nr.: 1.1 (Katharinenstr. 2)
Tel: 0861/58-623

Fax:

0861/58-603

Öffnungszeiten:

Sie erreichen uns in der Regel Montag bis Freitag am besten in der Zeit von 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr, Dienstags ganztägig.
Wir versuchen natürlich auch außerhalb dieser Zeit für Sie zur Verfügung zu stehen.

Zuständigkeiten nach Gemeinden/Städten

Michaela Dworschak-Augenschein:

Fridolfing, Kirchanschöring, Nußdorf, Petting, Ruhpolding, Siegsdorf, Staudach-Egerndach, Surberg, Taching a. See, Tittmoning, Traunstein,  Waging a. See, Wonneberg


Nicole Strasser:

Bergen, Grabenstätt, Grassau, Inzell, Marquartstein, Reit im Winkl, Schleching, Übersee, Unterwössen, Vachendorf


Michaela Traud:

Altenmarkt a. d. Alz, Chieming, Engelsberg, Kienberg, Obing, Palling, Pittenhart, Schnaitsee, Seeon-Seebruck, Tacherting, Traunreut, Trostberg



Alltagskrimi - Drei Beispiele

Alltagskrimi1
Kaufhausklau als Sport?
Bernd G. (16): „Wir haben uns eigentlich nichts dabei gedacht. War bloß nichts los. So ganz allgemein. Langeweile und so. Und dann hatte einer die Idee: „Ich weiß was. Wir treffen uns da drüben am Telefonhäuschen. Wer zuerst mit ner neuen Klamotte hier aufkreuzt, Hose, Jacke oder so – der hat gewonnen!“ Die anderen haben dann wohl nicht die richtige Gelegenheit gehabt. Aber ich – ein ganz duftes Sweatshirt war’s. Kein Problem. Als ich schon am Ausgang war und dachte, alles klar, da bin ich dann wohl aufgeflogen. Tja, und was eigentlich bloß so´n Spiel sein sollte, Mutprobe oder so, das ist jetzt für mich ganz mieser Ernst geworden. Verhandlung am 14. Vor dem Jugendrichter. Von Mut ist eigentlich nicht mehr die Rede …“
Alltagskrimi2
Frisieren lohnt sich nicht.
Georg M. (15): „Fast alle aus der Clique haben ein Moped. Walter und Ingo sogar ne´ziemlich schwere Maschine.Ich hab´s bloß bis zu´nem ganz lahmen Mofa gebracht. Lächerliche 25 km/h. Warte ab, hatte Walter gesagt, das Ding können wir schon hinkriegen! Und wirklich – nach Walters Kur konnte ich mit meinen paar KW mehr mit den anderen ganz gut mithalten. Hätte ich gewusst, dass ich damit eine Straftat begangen hatte! Das hab ich erst erfahren, als die Streife mich festhielt. Ich dachte, ich werde nicht … Jetzt muss ich vor´s Gericht. Meine Eltern machen einen ganz schönen Stress deswegen. Hab ich doch nicht gewusst, dass frisieren strafbar ist!! Hoffentlich glaubt der Richter mir das!“
Alltagskrimi3
Drogen machen Sorgen!
Katja (16): Durch den Umzug vor einem Jahr hat sich mein Leben komplett verändert. Ich hatte vorher meinen festen Freundeskreis und kam auch mit meinen Klassenkameraden sehr gut zurecht. Doch dann bekam mein Vater eine bessere Arbeitsstelle und wir zogen in eine größere Stadt, ca. 500 km weit weg. Am Anfang kannte ich niemanden. Auch mit den Leuten aus meiner neuen Klasse kam ich überhaupt nicht zurecht. Irgendwann sprachen mich zwei Mädchen auf dem Schulhof an, ob ich denn keine Freunde hätte. Wir verstanden uns dann auch echt gut und verabredeten uns dann öfter. Eines Abends nahmen sie mich zu guten Freunden mit, die ich bisher nicht kannte. Als wir dann dort waren, wurde wie selbstverständlich ein Joint herumgereicht. Da ich nicht als Außenseiterin dastehen wollte, machte ich mit. Das wiederholte sich fast jeden Abend. Eines Tages machte man mich darauf aufmerksam, dass ich auch einmal „Stoff“ kaufen sollte. Nur mitrauchen sei nicht drin. Ich tat dies auch und wurde prompt von der Polizei erwischt. Jetzt muss ich vor Gericht, nur weil ich auf meine „Freunde“ hörte …