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Herzlich willkommen im Landkreis Traunstein
 
Landkreis Traunstein

Bürgerhilfsstelle

Bürgerhilfsstelle: Florian Seestaller
Tel.: 0861/58-229
Fax: 0861/58-584
Zi.Nr.:

2.06

Anschrift:

Landratsamt Traunstein

Florian Seestaller

St.-Oswald-Straße 3

83278 Traunstein

Öffnungszeiten:

Mo - Do 8:00 - 12:00, 13:00 - 16:00 Uhr

Fr 8:00 - 12:00 Uhr

und nach Terminvereinbarung


Wer ist der Ansprechpartner?

Der Leiter der Bürgerhilfsstelle ist Herr Florian Seestaller.

Die Bürgerhilfsstelle befindet sich in der St.-Oswald-Straße 3 in 83278 Traunstein. Es ist gewährleistet, dass sowohl das Gebäude als auch die Büros barrierefrei erreicht werden können. Auf unserem Parkplatz sind auch Stellplätze für Menschen mit Behinderungen ausgewiesen (Anfahrtsbeschreibung).

 

Telefonische Anfragen werden unter der Rufnummer 0861/58-229 entgegen genommen.


In welchen Lebenslagen ist die Bürgerhilfsstelle für den Bürger da?

Bereits seit 1990 gibt es die Bürgerhilfsstelle des Landkreises Traunstein, die Menschen in finanziellen Notlagen hilft. Sie möchte durch persönliche Beratung beitragen, mögliche Leistungsansprüche wahrzunehmen. Falls diese Hilfen nicht oder nicht mehr gewährt werden bzw. ausgeschöpft sind und die Notlage nicht beseitigt werden kann, stehen in begrenztem Umfang Spendenmittel zur Verfügung, die es ermöglichen,
- die erste Not zu lindern,
- von den Sozialsystemen nicht erfasste Problemsituationen zu bewältigen sowie
- Lücken im Leistungsnetz unseres Staates zu schließen

 

Hilfen zur Erhaltung von Vermögenswerten kann die Bürgerhilfsstelle allerdings nicht leisten.

 

In Angelegenheiten allgemeiner Art (z.B. Auskünfte zu bestimmten Lebenslagen wie Vermittlung von Sozialwohnungen), für die es eigene Institutionen und Einrichtungen gibt, verweisen wir auf diese Fachstellen.

 

Eine Beratung in rechtlichen Angelegenheiten kann die Bürgerhilfsstelle ebenfalls nicht leisten!

 


Wie ist der Ablauf bei der Bearbeitung?

Für eine eingehende Beratung sind entsprechende Informationen durch die hilfebedürftige Person selbst bzw. ergänzend durch Ämter und Institutionen notwendig. Hierzu ist es notwendig, dass die hilfesuchende Person eine entsprechende Einverständniserklärung abgibt, damit die Bürgerhilfsstelle andere Kontaktstellen ansprechen und Hilfesuchende umfassend beraten kann. Nur so ist es möglich, eine auf die jeweilige Notlage abgestellte Beratung und Hilfe zu erreichen.

 

Wir nehmen uns gern für Sie Zeit. Planen Sie für Beratungs- und Hilfegespräche entsprechende Zeitressourcen ein.

 

Die persönliche aber auch telefonische Beratung ist wie folgt geregelt:

  1. Anlaufstelle ist der Servicepunkt im Erdgeschoß des Gebäudes. Die Mitarbeiterinnen helfen Ihnen, für Ihre Anliegen die kompetenten Ansprechpartner zu finden. Dabei werden auch die persönlichen Daten aufgenommen. Sie erhalten in diesem Zusammenhang Hinweise, welche vorrangigen Leistungsansprüche zuerst geltend gemacht werden können.
  2. Wenn diese Ansprüche geklärt und entsprechende Hilfen nicht möglich oder bereits ausgeschöpft sind, erfolgt eine eingehende Fallbesprechung mit Herrn Seestaller. Hier können Sie in einem persönlichen Gespräch Ihre Situation schildern. In Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wird versucht, mit Sach- oder Geldleistungen die Notlage zu lindern oder zu beseitigen.

 

Je nach Sachlage kann die Bürgerhilfsstelle schnell und unbürokratisch helfen. Ihre Informationen werden zur Klärung möglicher Leistungsansprüche sowie zur Erarbeitung eines Hilfeplanes verwendet und ansonsten vertraulich behandelt.


Kann man die Bürgerhilfsstelle bei ihrer Arbeit unterstützen?

Die Bürger unseres Landes leben in einem Sozialstaat. Trotzdem ist es nicht immer möglich, dass der Staat in allen Situationen die notwendigen Hilfen bereitstellen kann. In diesen Fällen können Spendenmittel dazu beitragen, dass Menschen, die oft unverschuldet oder durch persönliche Schicksalsschläge in Not geraten sind, unbürokratisch und zielgerichtet Hilfen erlangen können.

 

Falls Sie dazu beitragen möchten, dass Mitbürgern in solchen Situationen geholfen werden kann, ist dies jederzeit durch eine Überweisung auf das Konto 18 des Landkreises Traunstein bei der Kreissparkasse Traunstein (BLZ 710 520 50) möglich. Geben Sie bitte bei der Überweisung den Vermerk Spendenmittel Bürgerhilfsstelle an. Bei Bedarf stellen wir gern eine Spendenquittung aus.
 
Gern können Sie Herrn Seestaller aber auch persönlich ansprechen bzw. einen Termin mit ihm vereinbaren.

 

Die Arbeit der Bürgerhilfsstelle wird bereits regelmäßig unterstützt von:

  • Interessensgemeinschaft Direktvermarkter Traunstein
  • Kaminkehrern der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land
  • Interessengemeinschaft Motorradweihe
  • Zahlreichen Volksmusikgruppen und Akteuren aus dem Bereich der Volkskultur aus dem Chiemgau und oberbayerischen Raum
  • Trachtenvereinen aus dem Landkreis Traunstein und Chiemgau
  • Verschiedenen Ortsgemeinschaften der Katholischen Frauenbundbewegung im Landkreis
  • Lions Club Traunstein
  • Lions Club Marquartstein-Achental
  • Zahlreichen Ortsverbänden des Bayerischen Bauernverbandes aus dem Landkreis
  • Katholischen Jugend- und Erwachsenenorganisationen im Landkreis
  • Bäuerinnen aus dem Landkreis Traunstein
  • Dr. Rudolf Pernegger und Dr. Karin Hempel, Traunstein
  • Firma Josef Plereiter, Inzell  
  • Unzähligen Einzelpersonen

Berichte zu Spendenübergaben:

 


Was hat die Bürgerhilfsstelle in der Vergangenheit bereits geleistet?

Die Bürgerhilfsstelle des Landkreises Traunstein ist 1990 von dem damaligen Landrat Jakob Strobl ins Leben gerufen worden. Im Zusammenhang mit den damaligen politischen und gesellschaftlichen Änderungen in Europa kam es zu massiven Zuzügen in unsere Region. Es ist damals notwendig gewesen, eine Kontaktstelle für den Bürger zu schaffen, bei der sie stets ein offenes Ohr für ihre Anliegen fanden.


Landrat Hermann Steinmaßl ist stolz, dass der Landkreis Traunstein seinen Bürgern eine Stelle bieten kann, die unbürokratisch, schnell und diskret in Notlagen hilft, wenn staatliche Hilfen erschöpft sind. In dieser Form gebe es das kein zweites Mal in Bayern.

Von 1990 bis 2010 war Siegi Götze der Ansprechpartner für die Bürger in der Bürgerhilfsstelle. In dieser Zeit konnten auch in Zusammenarbeit mit Stiftungen sowie mit Unterstützung von vielen Förderern und Spendern rund 430.000 € an Menschen in Not ausgegeben werden.

 


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