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Landkreis Traunstein

Bauleitplanung/Eingriffe in Natur und Landschaft

 

Von einem neuen Gewerbegebiet erhofft man sich zusätzliche Arbeitsplätze, die Umgehungsstraße soll Lärm und Abgas vom Ortskern fernhalten. Doch es sind auch Eingriffe in die Natur.

 

Eingriffsregelung in der Bauleitplanung/Ökokonto

Bauleitplanung Eingriff

Das Bauen zu fördern und gleichzeitig die umweltschützenden Belange zu berücksichtigen sind wichtige Ziele der Bayerischen Staatsregierung. Bei der Anwendung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung in der Bauleitplanung geht es darum, beide Ziele angemessen zu verbinden. Die Eingriffsregelung leistet einen Beitrag für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung. In der Bauleitplanung ist die Eingriffsregelung vorausschauend und flexibel einzusetzen und über die Abwägung in den Abgleich aller einschlägigen öffentlichen und privaten Belange einzubeziehen.

 

Dieses wichtige Thema wurde interdisziplinär von einer Arbeitsgruppe „Eingriffsregelung in der Bauleitplanung“ beim Umweltministerium bearbeitet. Das Ergebnis der Beratungen zwischen Oberster Baubehörde, Bayerischem Gemeindetag, Bayerischem Städtetag und Umweltministerium wurde allen einschlägig Interessierten in Form des sogenannten Leitfadens „Bauen im Einklang mit Natur und Landschaft, die Eingriffsregelung in der Bauleitplanung“ an die Hand gegeben. Dieser Leitfaden ist beim bayerischen Umweltministerium erhältlich.

 

Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt wird in den Verfahren zur Aufstellung von Bebauungsplänen als sogenannter „Träger öffentlicher Belange“ beteiligt. Sie prüft die vorgelegten Planungen hinsichtlich ihrer Naturverträglichkeit und formuliert daraus gegebenenfalls Ihre Forderungen. Dabei steht sie den Kommunen und Planungsbüros in allen naturschutzfachlichen und –rechtlichen Fragen beratend zur Seite.

 

Ansprechpartner sind die Naturschutzfachreferenten für Ihre jeweiligen Zuständigkeitsgemeinden (pdf).

 

Weiterführende Infos/Links: