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Herzlich willkommen im Landkreis Traunstein
 
Landkreis Traunstein

AIDS-Beratung und -Prävention

Team:

Dr. Anja Teebken (Prävention)

Zi.-Nr. 111

Tel. 0861/58-140

 

Dr. Maria Elisabeth Haindl

Zi.-Nr. 113

Tel. 0861/58-119

© Bundeszentrale für gesundheitliche

Aufklärung (BZgA)

Fax:

0861/58-150

Anschrift:

Landratsamt Traunstein
Gesundheitsamt
- SG 63 - AIDS-Beratung -
Herzog-Friedrich-Straße 6
83278 Traunstein

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag: von 8.00 bis 12.00 Uhr
Montag bis Donnerstag: von 13.00 bis 15.00 Uhr
Freitag: von 8.00 bis 12.00 Uhr

 



Informationen zu HIV und AIDS

Was ist eigentlich HIV und was ist Aids?

 

Häufig werden die beiden Begriffe HIV und Aids verwechselt. Es ist jedoch ein erheblicher Unterschied, ob man sich mit dem HI-Virus angesteckt hat oder bereits an Aids erkrankt ist.

 

Die Abkürzung HIV (Human Immunodeficiency Virus) steht für „menschliches Immundefekt-Virus“ und bezeichnet den Krankheitserreger, der nach einer Infektion ein Leben lang im Körper bleibt. Man sieht es keinem Menschen an, ob er das HI-Virus in sich trägt. Bei einer Ansteckung mit dem HI-Virus gibt es keine eindeutigen Anzeichen, dass eine Infektion stattgefunden hat  (vgl. Seite 25, „Was geschieht vom Zeitpunkt der Infektion bis zur Erkrankung?“).

Einzig verlässlicher Nachweis für eine HIV-Infektion ist der HIV-Antikörper-Test (vgl. Seite 21,  „Was sollte man über den HIV-Antikörper-Test wissen?“).

Die Ansteckung mit dem HI-Virus führt im Laufe der Jahre zur Schwächung und schließlich zum Zusammenbruch des menschlichen Immunsystems. Der Körper verliert somit Abwehrkraft gegenüber verschiedenen Krankheitserregern.

 

Aids (Acquired Immuno Deficiency Syndrome) bezeichnet das durch die Immunschwäche hervorgerufene Krankheitsbild. Das Vollbild Aids umfasst verschiedene Krankheiten. Es treten beispielsweise Infektionskrankheiten oder Tumore auf, die bei Menschen mit einem intakten Immunsystem fast nie vorkommen.
Die Vielzahl der Erkrankungen schwächt den Betroffenen und führt unbehandelt meistens innerhalb weniger Jahre zum Tod. Die antiretrovirale Kombinationstherapie hat die Prognose der Krankheit in den letzten Jahren wesentlich verbessert.


 

Zahlen und Fakten:

 

  • In Deutschland infizieren sich pro Jahr 2700 vorher gesunde Menschen mit HIV.
  • Weltweit leben über 33 Millionen Menschen mit HIV.
  • 16,6 Millionen Kinder haben wegen Aids ihre Eltern verloren.
  • 2,5 Millionen Kinder sind HIV infiziert.
  • 5 Millionen Menschen erhalten weltweit Aidsmedikamente. Notwendig wären Medikamente für mehr als doppelt so viele Menschen. 

Genaue Zahlen zur Verbreitung von HIV und Aids in Deutschland sind beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.de abrufbar. Informationen  zur Situation weltweit veröffentlicht UNAIDS, das gemeinsame Programm zu HIV und Aids der Vereinten Nationen unter www.unaids.org.

 

Wie kann man sich anstecken?

 

Am häufigsten ist die Übertragung durch ungeschützte Sexualkontakte. Dies gilt für heterosexuelle und homosexuelle Kontakte.
Ein weiterer wichtiger Ansteckungsweg besteht im gemeinsamen Spritzengebrauch bei intravenös Drogenabhängigen.

 

Darüber hinaus können Schwangerschaft, Geburt und Stillen zur Infektion des Kindes durch eine HIV-positive Mutter führen; heute beträgt dieses Risiko durch gezielte medizinische Maßnahmen weniger als 1 Prozent.

 

Im alltäglichen Umgang miteinander, etwa am Arbeitsplatz, in der Schule oder im sozialen Kontakt, kann man sich mit dem HIV-Virus nicht anstecken.

Wie kann man sich schützen?

 

Die Verantwortung für den Schutz seiner Gesundheit und seines körperlichen und seelischen Wohlergehens trägt jeder Mensch zuallererst selbst. Dies bedeutet, dass sich jede Frau und jeder Mann im Rahmen von Intimkontakten selbst vor einer HIV-Infektion oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen muss. Hier ist das vertrauensvolle Gespräch mit dem Partner oder der Partnerin wichtig. Insbesondere zu Beginn einer neuen Beziehung sollte man über eigene Wünsche, Bedürfnisse, Ängste, über Sicherheit, Treue und auch über Safer Sex miteinander sprechen. Dies sind entscheidende Voraussetzungen für ein eigenverantwortliches und erfülltes Sexualleben und zugleich für den Schutz vor einer HIV-Infektion.

 

Wirksamer Schutz bedeutet:

  • Kondombenutzung bei Geschlechtsverkehr
  • Benutzung von Einmalspritzen bei Drogenabhängigen
  • Ärztliche Behandlung in der Schwangerschaft

 

Quelle:
Die  meisten Informationen wurden aus der Broschüre des Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit "Informationen zu HIV und AIDS" entnommen.

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Das Gesundheitsamt Traunstein bietet Ihnen:

Aids
  • Beratung zu HIV und AIDS
    Volle Anonymität wird zugesichert

  • Durchführung anonymer HIV-Tests
    Anonymität ist durch Vergabe einer Ziffer ohne Angaben persönlicher Daten gesichert.
    Der Test ist weiterhin kostenlos. Die Auswertung des Tests nimmt ca. eine Woche in Anspruch. Telefonische Terminvereinbarung wird empfohlen.

  • Betreuung HIV-Positiver und AIDS-Kranker
    Dabei Zusammenarbeit mit behandelnden Ärzten und stationären Einrichtungen

  • Informationsveranstaltungen
    Unterstützung, Organisation und Durchführung AIDS-präventiver Veranstaltungen, z. B. in Schulen, Gemeinschaftseinrichtungen o. ä.

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Welt-Aids-Tag 2011 - "Rote Schleife-Aktion"

Welt-Aids-Tag

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