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Leitbild der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts Traunstein

Dieses Leitbild entstand in den Jahren 2005/2006 in einem mehrstufigen Prozess unter voller Einbeziehung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist damit gleichzeitig Ausdruck unseres beruflichen Selbstverständnisses, Einladung zum kollegialen Miteinander und Aufforderung zum bürgerorientierten Dienstverständnis. Nur wenn wir es täglich leben, kann es Bestand haben und fortentwickelt werden.

  • Das Landratsamt Traunstein ist ein zuverlässiger Partner der Bürgerinnen und Bürger. Wir - alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - sind seine persönlichen Repräsentanten. Wir leisten hochqualifizierte Arbeit, indem wir für die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des geltenden Rechts bestmögliche individuelle, praxisorientierte Lösungen entwickeln und anbieten.
  • Wir verstehen uns als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Institutionen. Unsere Aufgaben erledigen wir zügig.
  • Wir bieten allen Bürgerinnen und Bürgern aktiv unsere Hilfe an. Für Beratungsgespräche nehmen wir uns ausreichend Zeit. Mit externen Institutionen pflegen wir einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch.
  • Entscheidungen – sowohl mit Außen- als auch mit Innenwirkung – treffen wir nach rein sachlichen Gesichtspunkten sowie unter dem Gebot der Wirtschaftlichkeit. Ihnen geht die frühzeitige Information und Einbindung der Öffentlichkeit bzw. der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraus.
  • Politische Ziele werden ausschließlich vom Landrat und durch Beschlüsse der Kreisgremien definiert. Die Verwaltung setzt Weisungen des Landrats und Vorgaben der politischen Gremien um. Im Übrigen agiert sie unabhängig von Einflussnahmen.
  • Unsere Entscheidungen sind nachvollziehbar; sie werden vom geltenden Recht und von Kostenbewusstsein geprägt.
  • Wir arbeiten im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger und informieren sie mit einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit über unsere Ziele und Ergebnisse.
  • Mit der Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung sowie der Budgetierung wird wirtschaftliches Handeln transparent.
  • Wir nutzen die Medien, das Internet sowie Veranstaltungen wie zum Beispiel „Tage der offenen Tür“ zur umfassenden Information der Bürgerinnen und Bürger.
  • Wir erbringen effektive Leistungen. Wir haben transparente, den Aufgaben und Arbeitsabläufen angepasste Betriebsstrukturen. Unsere Arbeitsplätze entsprechen den arbeitstechnischen, familiären und gesundheitlichen Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Die Ausstattung unserer Arbeitsplätze erfolgt funktional und arbeitsmedizinisch angemessen nach dem Stand der Technik. Zuständigkeiten und Schnittstellen sind klar geregelt. Fachlich verwandte Organisationseinheiten sind auch räumlich einander zugeordnet.
  • Unsere Arbeitszeit ist flexibel und gleichzeitig bürgerorientiert. Der Personaleinsatz richtet sich nach Quantität und geforderter Qualität der Arbeit.
  • Teilzeit-Arbeit und alternative Arbeitsformen werden ebenso wie die allgemeine Leistungsbereitschaft im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten gefördert und entwickelt.
  • Unsere Nachwuchskräfte bilden wir weitestgehend selbst aus.
  • Arbeitsplätze und -abläufe werden kontinuierlich optimiert und der Zuschnitt der Abteilungen bzw. Sachgebiete den objektiven Erfordernissen angepasst.
  • Die Öffnungszeiten kommen den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger entgegen, berücksichtigen aber auch die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern benötigten Bearbeitungszeiten. Im Rahmen der geltenden Dienstzeitvereinbarung können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitszeit eigenverantwortlich gestalten.
  • Die Amtsleitung unterstützt die optisch ansprechende und ergonomische Ausstattung der Arbeitsräume. Sie fördert darüber hinaus die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – zum Beispiel durch Kurse, Betriebssport und Präventionsangebote.
  • Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden angemessen eingearbeitet. Ihnen wird ein schriftlicher Leitfaden und nach Möglichkeit ein Tutor zur Verfügung gestellt.
  • Wir besetzen Stellen in erster Linie mit eigenen Arbeitskräften. Maßstab ist die fachliche Eignung. Persönliche Neigungen werden berücksichtigt.
  • Auszubildenden werden größtmögliche Übernahmechancen eingeräumt.
  • Teilzeitkräfte werden in allen Rechten und Pflichten Vollzeitkräften gleichgestellt.
  • Die Beurteilung und Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt leistungsgerecht.
  • Für jede Stelle wird ein Stellenprofil erarbeitet und regelmäßig aktualisiert.
  • In den einzelnen Fachbereichen erarbeiten wir gemeinsam Qualitätsnormen, definieren sie verbindlich, überprüfen sie regelmäßig und passen sie bei Bedarf an. Wir sehen unseren Aufgabenbereich nicht isoliert, sondern arbeiten sachgebietsübergreifend zusammen. Wir fühlen uns verantwortlich für das Ansehen des gesamten Hauses.
  • Wir unterstützen uns gegenseitig und zeigen auch Interesse an der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen.
  • Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft werden durch Vertrauen und fairen Umgang untereinander unterstützt. Kritik erfolgt ausschließlich konstruktiv.
  • Informelle Kontakte sind notwendig und erwünscht.
  • Informationen werden zeitnah eingeholt bzw. weitergegeben, um zum Beispiel Projekte gemeinsam abwickeln zu können. Regelmäßige Jourfix-Termine dienen der Koordination.
  • Eine wesentliche Informationsplattform ist das Intranet; es kann das persönliche Gespräch jedoch nicht ersetzen.
  • Um unsere Qualitätsziele stets zu erreichen, engagieren wir uns unter vollem Einsatz unserer fachlichen, persönlichen, sozialen und wirtschaftlichen Kompetenz. Das gilt im besonders hohen Maß für unsere Führungskräfte, die durch ihr Vorbild motivieren.
  • Gegenseitiger Respekt, Teamfähigkeit, Wertschätzung, Vertrauen, Toleranz, Offenheit und Ehrlichkeit kennzeichnen unsere Arbeit und prägen das Betriebsklima.
  • Qualifizierung ist als andauernder, ununterbrochener Prozess zwingend erforderlich. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor allem aber Führungskräfte,  sind deshalb zur Erhaltung und Fortentwicklung ihrer fachlichen, persönlichen, sozialen und wirtschaftlichen Qualifikation aufgerufen. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden ihrem jeweiligen Einsatzgebiet entsprechende persönliche und fachliche Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten angeboten.
  • Insbesondere Führungskräfte müssen sich immer wieder bewähren. Sie geben auf dem Weg der Aufgabendelegation Ziele vor. Zeitnahe Entscheidungen sind selbstverständlich.
  • Führungskräften obliegt die Fürsorge für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie kennen deren Stärken und Schwächen. Sie setzen Sanktionen und Konsequenzen durch. Regelmäßige Mitarbeitergespräche sind ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Führungskultur.
  • Mögliche Konflikte werden im Rahmen von persönlichen Kritikgesprächen offen und konstruktiv bewältigt.