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Landkreis Traunstein

25 Jahre Wohnbaugesellschaft

25 Jahre Gemeinnützige Wohnungsbau GmbH

Die Gemeinnützige Wohnungsbau GmbH des Landkreises Traunstein mit ihrem Aufsichts-ratsvorsitzenden Landrat Hermann Steinmaßl kann in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Gegründet wurde die Gesellschaft im März 1979 mit dem Ziel, breite Schichten der Bevölkerung sicher und sozial verantwortbar mit Wohnungen zu versorgen. Heute besitzt das Unternehmen, dessen einziger Gesellschafter der Landkreis Traunstein ist, 374 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von über 21.000 Quadratmetern, die fast ausschließlich an sozial schwächere Einwohner des Landkreises vermietet sind.

In den Anfangsjahren lag der Schwerpunkt der Tätigkeit darin, durch Erwerb einiger Wohn- anlagen zu verhindern, dass vorhandene Sozialwohnungen durch spekulative Geschäfte in Eigentumswohnungen umgewandelt werden. So wurde bereits nach einem Jahr ein Bestand von 95 Wohnungen erreicht. Erst Mitte der 80-er Jahre wurde die Gesellschaft selbst auf dem Bausektor aktiv. So entstanden kleinere Einheiten in Inzell und Trostberg sowie eine Seniorenwohnanlage mit 48 Wohnungen und acht gewerblichen Einheiten (Läden) in Traunreut. Vor allem in den Zeiten der großen Wohnungsnachfrage Anfang der 90-er Jahre baute dann die Gesellschaft in Traunstein, Traunreut und Übersee. Zuletzt wurde 1998 der Bau des Wohnhofes in Tittmoning mit 18 Eigentumswohnungen fertiggestellt und teilweise an neue Eigentümer veräußert. Dieses Objekt zeichnet sich insbesondere durch eine außergewöhnliche Architektur und eine wunderbare Lage inmitten der Natur aus.

Im Jahr 1999 erwarb die Wohnungsbau GmbH von der Stadt Traunreut mehrere ältere Wohngebäude aus den 50-er Jahre mit insgesamt 46 Wohnungen, die nun schrittweise erneuert und modernisiert werden. Gleichzeitig bedürfen die vorhandenen Wohngebäude der siebziger Jahre, also auch bereits deutliche über dreißig Jahre alt, einer erhöhten Instandhaltung und teilweise schon einer – insbesondere energetischen – Sanierung.

Die Gesellschaft sieht ihre Aufgabe derzeit vor allem in der Sanierung und Modernisierung des Wohnbestandes. Dies betrifft insbesondere die Wohnungen, für die keine Bindung mehr besteht, jedoch aufgrund ihres einfachen Standards künftig weniger nachgefragt werden. Selbst bei jüngeren Beständen stellen sich Anforderungen aus der Energieeinspar-Verordnung. Sofern sich die Nachfrage nach Sozialwohnungen wieder steigern sollte, so Geschäftsführer Konrad Schupfner, ist auch wieder an den Neubau von Sozialwohnungen zu denken. Nach den Jahren der Neubauaktivitäten steht derzeit die Bestandspflege im Vordergrund.

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