Alzschleife mit Bifuß bei Truchtlaching ©Landratsamt Traunstein

Alzschleife mit Bifuß bei Truchtlaching ©Landratsamt Traunstein

27.06.2024 

Bootsfahrten auf der Alz

Zum Start in die Saison 2024

Die Regenfälle der vergangenen Wochen haben die Wasserstände mancherorts gehörig nach oben getrieben. Bewegte sich der Pegel am Auslauf der Alz aus dem Chiemsee noch vor zwei Wochen hart an der Grenze zur ersten Hochwasser-Meldestufe, fällt der Wasserspiegel an diesem Nadelöhr nur langsam. Er dürfte zum offiziellen Beginn der Bootsfahrsaison am 1. Juli etwa bei einem Meter liegen - damit immer noch deutlich höher als üblich. Aus diesem Grund konnte die vorgesehene behördliche Kontrollfahrt nicht stattfinden. Das Landratsamt bittet die Bootsfahrer daher eindringlich, ihren Auftakt in die Bootsfahrtsaison 2024 bereits bei der offiziellen Ausstiegsstelle in Truchtlaching zu beenden und selbst in diesem Abschnitt auf eine erhöhte Fließgeschwindigkeit etc. vorbereitet zu sein. Auch wenn der gemeindliche Bauhof bemüht ist, die Bäume zu entfernen, muss stets damit gerechnet werden, dass erneut Bäume ins Wasser fallen.

Zum jetzigen Zeitpunkt wird dringend vor einer Fortsetzung der Fahrt von Truchtlaching bis nach Altenmarkt gewarnt. Hier sorgen der hohe Wasserstand in Verbindung mit der erhöhten Fließgeschwindigkeit dafür, dass unter der Wasseroberfläche verborgene Hindernisse nicht oder zu spät erkannt werden können mit der Folge, dass ein Ausweichen unmöglich ist. Wer sich trotzdem diesem Risiko aussetzt, begibt sich und seine Mitfahrer in absolute Lebensgefahr!

Selbst wenn in ein paar Wochen wieder normale Abflussverhältnisse herrschen, wird an die Bootsfahrer im unteren Abschnitt appelliert, sich nur mit Wildwasserausrüstung auf die Alz zu begeben. Besonders bei der Passage um die Offlinger Insel herum sollte man unbedingt aufmerksam und vorausschauend unterwegs zu sein. Wer über keine einschlägigen Erfahrungen und entsprechende Ausrüstung verfügt, sollte seine Fahrt auf der Alz spätestens in Truchtlaching beenden und den unteren Abschnitt bis zur Laufenau keinesfalls befahren – das gilt insbesondere für Familien mit Kindern.

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