Methodensammlungen für Fachkräfte

Für pädagogische Fachkräfte in Schulen und Einrichtungen stehen praxisnahe Methodensammlungen („Werkzeuge“) zur Verfügung, die leicht in den Alltag integriert werden können. Themenbereiche: Medien, Essstörungen, Drogen, Alkohol und Nikotin.

Die Arbeitskreise (AK) und ihre Angebote

Um zielgerichtet arbeiten zu können, ist TRAPEZ in thematische Arbeitskreise unterteilt, die sich an spezifische Fachgruppen richten.

Zielgruppe: Fachkräfte der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS), Schulsozialarbeit und Lehrkräfte. Dieser Arbeitskreis entwickelt Handlungsmöglichkeiten für den Schulalltag und organisiert Präventionsfachtage.

Angebote für Grundschulen:

  • 3.–4. Klasse: "RETTET FANTASIA" (Erlebnispädagogisches Medienprojekt inkl. Elternabend).

  • 4. Klasse: "FAIRNETZEN" (Workshop zur Mediensuchtprävention).

  • Allgemein: Fortbildungen für Lehrkräfte und Elternabende (Mediensuchtprävention).

Angebote für weiterführende Schulen:

  • 6.–7. Klasse: MEDIENPARCOURS.

  • 7.–8. Klasse: "VOLL DIE PARTY" (Interaktives Planspiel).

  • 8. Klasse: "SAUBA BLEIM" (Drogensuchtprävention mit Jugendbeamten der Polizei).

  • 8.–10. Klasse: "CANNABIS QUO VADIS".

  • Ab 7. Klasse / Berufsschule: "BODY POSITIVITY" (Essstörungen/Körperbild) sowie individuelle Workshops (Alkohol, Cannabis, illegale Drogen, Medien).

  • Fachkräfte: "MOVE-Fortbildung" (Motivierende Gesprächsführung).

Zielgruppe: Vertreter der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Jugendbeamte, Gemeindejugendpfleger, Streetwork, Kreisjugendring, Verbände und Vereine. Angebot: Beratung, Fachveranstaltungen und Handreichungen für Fachkräfte und Ehrenamtliche, da der erste Kontakt zu Suchtmitteln oft im Jugendalter stattfindet.

Zielgruppe: Jugendgericht, Staatsanwaltschaft, Polizei, Jugendgerichtshilfe, Bewährungshilfe und Suchthilfe. Ziele: Austausch über aktuelle Konsumtrends (legal/illegal) und Koordination von Hilfsangeboten. Ein Schwerpunkt sind auflagenbasierte Kurse (z. B. FreD-Kurse), die junge Konsumenten zur Reflexion und Reduktion ihres Konsums anregen sollen.

Zielgruppe: Betriebliche Suchtbeauftragte, Sozialdienste, Betriebsärzte, Personalverantwortliche. Angebote:

  • Workshops für Auszubildende.

  • Unterstützung bei der Entwicklung von Betriebsvereinbarungen zum Thema Sucht.

  • Vernetzung zur betrieblichen Suchtvorbeugung der Caritas.

Zielgruppe: Schulsozialarbeiter, Schulpsychologen, Ärzte, Psychotherapeuten, Ökotrophologen, Kliniken und Beratungsstellen. Organisation: Caritas Fachambulanz für Essstörungen und Suchtkranke. Ziele: Verbesserung der Versorgungskette und schnellere Unterstützung für Betroffene durch interdisziplinären Austausch. Organisation von Fortbildungen (auch gemeinsam mit Kliniken) für Multiplikatoren wie Kinder- und Hausärzte.

Mutter und Tocher beim rumtoben in der Kendlmühlfilze Grassau.