Ordnung & Sicherheit • 30.07.2026

300 Einsatzkräfte und sechs Hubschrauber im Löscheinsatz

Update 16:30 Uhr

Aufgrund des Bergwaldbrands im Bereich der Lackenbergwand hat Landrat Andreas Danzer am Donnerstag, 30. Juli 2026, um 11.30 Uhr den Katastrophenfall festgestellt. Damit werden alle eingesetzten Kräfte, Fachstellen und Behörden zentral koordiniert. Zentrales Schutzziel ist der Schutz der Bevölkerung und des Schutzwaldes in Oberwössen. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung besteht nach derzeitigem Stand nicht. Vorsorglich wurden im talwärts gelegenen Bereich umfangreiche Riegelstellungen aufgebaut, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Nach dem aktuellen Lagebild sind rund 2,5 Hektar Waldfläche von dem Brand betroffen. Die Ausbreitung konnte bislang eingegrenzt werden. Die Lage bleibt jedoch dynamisch: Das steile und teilweise felsige Gelände erschwert die Löscharbeiten erheblich. Zudem können auffrischende Winde zu einer erneuten und raschen Ausbreitung des Feuers führen.

Derzeit sind etwa 300 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz. Vier Hubschrauber der Bayerischen Polizei unterstützen die Löschmaßnahmen aus der Luft. Seit 15 Uhr sind zudem zwei aus Österreich angeforderte Hubschrauber im Einsatz. Ziel ist es, bis zum Abend möglichst große Mengen Löschwasser in die betroffenen Bereiche einzubringen und damit ein erneutes Aufflammen während der Nacht bestmöglich zu verhindern. „Die Feststellung des Katastrophenfalls ist notwendig, um alle verfügbaren Kräfte und Fachstellen zentral zu bündeln“, erklärt Landrat Andreas Danzer. „Oberste Priorität haben der Schutz der Bevölkerung und des Schutzwaldes. Mein großer Dank gilt allen Einsatzkräften, die seit gestern Abend unter äußerst schwierigen Bedingungen arbeiten.“ Der Örtliche Einsatzleiter, Kreisbrandrat Christof Grundner, betont: „Wir konnten die weitere Ausbreitung des Brandes bislang begrenzen. Aufgrund des Geländes und der möglichen Windentwicklung bleibt die Lage aber weiterhin anspruchsvoll. Entscheidend ist, die betroffenen Bereiche möglichst intensiv aus der Luft und vom Boden aus zu bewässern.“


Der Badesee in Unterwössen ist wegen der Löschwasserentnahme bis auf Weiteres für die Bevölkerung gesperrt. Auch die B 305 bleibt im betroffenen Bereich großräumig gesperrt. Anwohner und Lieferverkehr können nach Maßgabe der Einsatzkräfte passieren. Die Bevölkerung wird weiterhin dringend gebeten, den Einsatzbereich weiträumig zu meiden, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen und sämtliche Zufahrtswege für die Rettungskräfte freizuhalten. Aufgrund der Rauchentwicklung wird empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Das Landratsamt Traunstein hat zudem eine Allgemeinverfügung mit einem Betretungs- und Befahrungsverbot für den Bereich der Lackenberg-Wand sowie den Bereich um den Wössener See erlassen. Das Verbot gilt ab sofort und bis auf Weiteres. Ausgenommen sind insbesondere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und beauftragte Unternehmen. Im Bereich des Wössener Sees sind Bewohner, die Übernachtungsgäste der betreffenden Ferienwohnungen, Beschäftigte und Lieferverkehr der betroffenen Unternehmen. Die genauen Verbotsbereiche sind den Übersichtskarten im Sonderamtsblatt zu entnehmen.

Organisierte Pressetermine am Freitag, 31.07.2026

Für Medienvertreter bleibt das Pressezentrum im Dorfsaal des alten Schulhauses in Oberwössen eingerichtet. Am Freitag, 31. Juli 2026, werden organisierte Termine am Einsatzgeschehen vor Ort angeboten. Diese finden um 9 Uhr, 11 Uhr und 13 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils das Pressezentrum in Oberwössen. Individuelle Fahrten in den Einsatzbereich sind aus Sicherheitsgründen zu unterlassen. Pressevertreter werden gebeten, ausschließlich die organisierten Termine und die ausgewiesene Presseanlaufstelle zu nutzen.


Über wesentliche Veränderungen der Lage informiert das Landratsamt fortlaufend durch Pressemitteilungen, auf seiner Website sowie über seine Social-Media-Kanäle.

Bürgertelefon: 0861 58-411


Schutz der Bevölkerung und des Schutzwaldes hat höchste Priorität – derzeit keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung

Aufgrund des Bergwaldbrands im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand hat Landrat Andreas Danzer am Donnerstag, 30. Juli 2026, um 11.30 Uhr den Katastrophenfall festgestellt. Damit werden alle eingesetzten Kräfte, Fachstellen und Behörden zentral koordiniert.

Zentrales Schutzziel ist der Schutz der Bevölkerung und des Schutzwaldes. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung besteht nach derzeitigem Stand nicht. Vorsorglich wurden im Bereich zur Wohnbebauung umfangreiche Riegelstellungen aufgebaut.

Nach dem aktuellen Lagebild sind rund 2,5 Hektar Waldfläche von dem Brand betroffen. Die Ausbreitung konnte bislang eingegrenzt werden. Die Lage bleibt jedoch dynamisch: Das steile und teilweise felsige Gelände erschwert die Arbeiten erheblich. Zudem können auffrischende Winde zu einer erneuten und raschen Ausbreitung des Feuers führen.

Derzeit unterstützen vier Hubschrauber der Bayerischen Polizei die Löschmaßnahmen aus der Luft. Nach aktuellem Planungsstand sollen im Laufe des Nachmittags zwei weitere Hubschrauber aus Österreich hinzukommen. Ziel ist es, bis zum Abend möglichst große Mengen Löschwasser in die betroffenen Bereiche einzubringen und damit ein erneutes Aufflammen während der Nacht bestmöglich zu verhindern. Erfahrungen aus dem Waldbrandeinsatz am Saurüsselkopf fließen dabei unmittelbar in die Einsatzplanung ein. „Die Feststellung des Katastrophenfalls ist notwendig, um alle verfügbaren Kräfte und Fachstellen zentral zu bündeln“, erklärt Landrat Andreas Danzer. „Oberste Priorität haben der Schutz der Bevölkerung und des Schutzwaldes. Mein großer Dank gilt allen Einsatzkräften, die seit gestern Abend unter äußerst schwierigen Bedingungen arbeiten.“

Der Örtliche Einsatzleiter, Kreisbrandrat Christof Grundner, betont: „Wir konnten die weitere Ausbreitung des Brandes bislang begrenzen. Aufgrund des Geländes und der möglichen Windentwicklung bleibt die Lage aber weiterhin anspruchsvoll. Entscheidend ist, die betroffenen Bereiche heute möglichst intensiv aus der Luft und vom Boden aus zu bewässern.“

Der Badesee in Unterwössen ist wegen der Löschwasserentnahme bis auf Weiteres für die Bevölkerung gesperrt. Auch die B 305 bleibt im betroffenen Bereich großräumig gesperrt. Anwohner und Lieferverkehr können nach Maßgabe der Einsatzkräfte passieren. Die Bevölkerung wird gebeten, den Einsatzbereich weiträumig zu meiden, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen und sämtliche Zufahrtswege freizuhalten. Aufgrund der Rauchentwicklung wird weiterhin empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

Für Medienvertreter bleibt das Pressezentrum im Dorfsaal des alten Schulhauses in Oberwössen eingerichtet. Individuelle Fahrten in den Einsatzbereich sind aus Sicherheitsgründen zu unterlassen. Pressevertreter werden gebeten, ausschließlich die ausgewiesene Presseanlaufstelle zu nutzen.


Über wesentliche Veränderungen der Lage informiert das Landratsamt fortlaufend durch Pressemitteilungen, auf der Website sowie über seine Social-Media-Kanäle.


Bürgertelefon:
0861 58-411



Bild: v.l.: Pressesprecher des Landratsamtes Traunstein Michael Reithmeier, Örtlicher Einsatzleiter Christof Grundner, Landrat Andreas Danzer, Bürgermeister von Unterwössen Johannes Weber, Forstbetriebsleiter am Forstbetrieb Ruhpolding Sebastian Klinghardt